
WORUM GEHT ES?
„Yoga ist für alle Menschen, die atmen können.“
Dieser Satz von T. Krishnamacharya ist Inspiration und Anspruch zugleich – und stellt uns als Yogalehrende in der Unterrichtspraxis vor eine zentrale Frage:
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Wie unterrichten wir Yoga so, dass sich wirklich alle Menschen angesprochen, gesehen und eingeladen fühlen – unabhängig von Körper, Alter, Erfahrung, mentaler Verfassung oder Lebensrealität?
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In vielen Yogaklassen kommen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen zusammen:
unterschiedliche Beweglichkeit, Kraft, gesundheitliche Themen, Körperformen, Energielevel, Vorerfahrungen oder biografische Prägungen.
Yoga for all needs lädt dich dazu ein, Yoga nicht für bestimmte Zielgruppen zu „separieren“, sondern einen Unterrichtsansatz zu entwickeln, der Vielfalt von Anfang an mitdenkt.


Diese Weiterbildung geht bewusst weniger darauf ein, was einzelne Gruppen spezifisch brauchen. Stattdessen lernst du, wie du alle Menschen mit allem, was sie mitbringen, in ein und derselben Klasse integrieren kannst – sodass jede*r ihr oder sein ganz eigenes Yoga praktizieren kann.
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Yoga for all needs ist weniger eine Sammlung von Techniken für „besondere Fälle“ und mehr eine grundlegende Einladung, Klassen offen, zugänglich und selbstermächtigend zu gestalten, ohne dabei den Kern zu verlieren.
Wir wollen Yoga weiter denken:
als Praxis, die sich an den Menschen orientiert – nicht umgekehrt.
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INHALTE

Warum Inklusion im Yoga essenziell ist
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Yogaphilosophische Perspektiven auf Inklusion
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Inklusion als Haltung, Verantwortung und Bereicherung für die Praxis
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Einen offenen Blick für Körpervielfalt im Yoga entwickeln
Asanas an individuelle Bedürfnisse anpassen
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Variationen und Alternativen für unterschiedliche körperliche Konstitutionen
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Förderung von Selbstwahrnehmung und Eigenverantwortung
Meditation & Pranayama zugänglich vermitteln
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regulierende, stabilisierende Atem- und Meditationspraxis
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Umgang mit Überforderung und unterschiedlichen Grenzen
Sprache, Zustimmung & Selbstbefähigung
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einladende, klare und nicht-bewertende Sprache
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bewusster Umgang mit Cues, Bildern und Assists
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Stärkung von Autonomie, Wahlmöglichkeiten und Vertrauen
Yoga auf und mit dem Stuhl
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der Stuhl als gleichwertiges Hilfsmittel im Yogaunterricht
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sinnvolle Integration in integrated classes
Traumasensible Aspekte des Unterrichtens
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Sicherheit, Orientierung und Vorhersehbarkeit im Unterricht
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achtsamer Umgang mit Nähe, Berührung und Sprache
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Unterstützung von Selbstregulation und Ressourcen

Diese Weiterbildung ist für dich, wenn du …
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Yogalehrer*in bist oder in Ausbildung
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vielfältige Gruppen unterrichtest
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inklusiver, bewusster und sicherer lehren möchtest
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dich sicherer im Umgang mit verschiedenen Konditionen fühlen möchtest
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merkst, dass klassische Ansagen nicht alle erreichen
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Yoga jenseits von Leistungs- und Idealvorstellungen vermitteln willst
WAS VERÄNDERT SICH FÜR DICH?
Du unterrichtest selbstsicher heterogene Gruppenklassen
Du baust Props bewusst, kreativ & mit Intention in deine Klasse ein
​​​Du integrierst unterschiedliche Bedürfnisse in eine gemeinsame Praxis​
Du bietest Variationen an, ohne Menschen hervorzuheben oder auszugrenzen
Du gestaltest Sprache, Tempo und Übergänge achtsam und klar
Du reflektierst dein Teaching kontinuierlich und wohlwollend

Yoga für alle zu unterrichten bedeutet nicht, alles zu wissen oder alles richtig zu machen.
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Es bedeutet, offen zu bleiben, zuzuhören und bereit zu sein, dazuzulernen.
Wenn du spürst, dass dich diese Weiterbildung anspricht, du aber noch Fragen hast oder unsicher bist, ob die Weiterbildung gerade zu dir passt, melde dich sehr gerne bei mir.
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Ich freu mich darauf, dich kennenzulernen und mich mit dir auszutauschen!

